Politik-Gespräch

Datum des Artikels 22.05.2018

Samtgemeindebürgermeister Claus-Peter Poppe folgte der Einladung der MIT-Artland zu einem "Politik-Gespräch"

Samtgemeindebürgermeister Claus-Peter Poppe folgte der Einladung der MIT – Artland zu einem „Politik-Gespräch“ in den Oldenburger Hof, um über das vergangene Jahr sowie über Planungen für das 2018 zu berichten.
„2017 war ein gutes Jahr, in dem wichtige Weichen für die Zukunft gestellt worden sind“ sagte er und lobte in dem Zusammenhang unter anderem die gute Zusammenarbeit bezüglich der Messe, die im Sommer 2017 in Quakenbrück stattgefunden hat.

Zum Thema „Bildung und Erziehung“ teilte Herr Poppe mit, dass bereits Baumaßnahmen begonnen haben, z. B. der Neubau der Oberschule in Quakenbrück und Erweiterungen bei der HPH im Wiesengrund. Weitere Kita-Plätze sind in Planung, da vor allem Plätze für unter 3jährige Kinder benötigt werden. Auch in den Schulen der Stadt und der Mitgliedsgemeinden sind Baumaßnahmen nötig im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung, dem wachsenden Angebot von Ganztagsunterrichts sowie der Inclusion. Zu all diesen Bereichen gäbe es zahlreiche Vorgaben und Richtlinien zu beachten sagte Poppe. Des Weiteren äußert er sich positiv und zuversichtlich zu den Bereichen Erwachsenenbildung, digitale Infrastruktur, Energiewende und der gut vorangehenden Wirtschaft.

Laut Haushaltsplan für 2018 sei der Finanzhaushalt zwar mit Schulden behaftet, aber der Ergebnishaushalt sei weiterhin ausgeglichen. So sollen auch weiterhin Wirtschaft, Vereine und Kultur gefördert werden. In diesem Zusammenhang erwähnte der Samtgemeindebürgermeister die Einvernehmlichkeit im Samtgemeinderat.

Weitere Ziele für die Zukunft seien, das Artland zum Bildungsstandort und Hochschulstandort zu entwickeln – diesbezüglich sei z. B. beim DIL in Quakenbrück einen Bachelor-Studiengang möglich.

Als Wirtschaftsstandort definiert sich das Artland durch den Tourismus, die Gesundheitswirtschaft mit dem Krankenhaus, in dem 800-900 Mitarbeiter beschäftigt sind und diverse Gewerbebetriebe zum Thema Reha-Bedarf, sowie der Bioökonomie z. B. durch das DIL in Quakenbrück und der traditionellen Landwirtschaft. Außerdem soll das Artland sich als Wohnstandort weiterentwickeln, in dem man „gerne wohnt“. Dazu sei die Städteentwicklung, die Infrastruktur, die Verkehrsentwicklung und das Angebot von Sport und Kultur sehr wichtig.

Im Anschluss nahm der Poppe sich die Zeit für Diskussionen und beantwortete die Fragen der MIT-Mitglieder.